Presseartikel 19-04-2026

 

 

Konzertankündigung Frühjahreskonzerte 2026

 

Frühjahreskonzerte 2026 - Sinfonisches Orchester Euskirchen mit drei Solokonzerten

 

Aufführungen am 19.04.2026 in Weilerswist und am 26.04.2026 in Mechernich

 

An den letzten beiden Aprilwochenenden finden die Frühjahreskonzerte mit dem Sinfonischen Orchester Euskirchen unter der Leitung von Prof. Heiwolt statt mit zwei Aufführungen:

  • Sonntag, den 19.04.2026 um 17 Uhr in der Ev. Kirche Weilerswist (Martin-Luther-Straße 27 – 29, Weilerswist)

  • Sonntag, den 26.04.202 um 17 Uhr in Mechernich in der Aula des Gymnasium Am Turmhof (Nyonsplatz 1)

 

Es stehen drei Solowerke mit Orchesterbegleitung auf dem Programm, die zusammen ein wunderschönes vielfarbiges Konzerterlebnis garantieren werden: das Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19 von Ludwig van Beethoven mit Luis Castellanos als Solist, das Poème op. 25 für Violine und Orchester von Ernest Chausson mit Juli Minou Bazzazi als Solistin sowie das Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur von Franz Liszt mit Nika Afazel (Weilerswist) und Anke Pan (Mechernich) als Solistin. Als besonderes Highlight wird die Grande Polonaise Brilliante op. 22 - eigentlich ein reines Klavierwerk - in der selten gespielten von Chopin selber erstellten Fassung für Klavier und Orchester mit Luis Castellanos am Flügel zur Aufführung gebracht.

 

Der kolumbianische Pianist Luis Castellanos ist erster Preisträger des Chopin-Wettbewerbs in Kolumbien und seither ein gefragter Solist und Kammermusiker. Stipendien erhielt er von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung sowie als Jungstudent am Staatlichen Konservatorium Bogotá und ist erster Preisträger des Nationalen Klavierwettbewerbs "Federico Chopin" Bogotá sowie des Wettbewerbs im Rahmen des 41. Internationalen Klavierfestivals Bucaramanga.

 

Die Violinistin Juli Minou Bazzazi, geboren 2002, erhielt ihre studienvorbereitende musikalische Ausbildung an der Musikschule Euskirchen und war von 2009 bis 2016 vielfache Landes-Preisträgerin bei Jugend Musikziert. Nach abgeschlossenem Bachelor-Studium am Conservatorium Maastricht, hat sie in der Klasse von Professor Sebastian Hamann ihren Master an der Musikochschule Freiburg begonnen. Dieses Jahr ist sie zudem Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie geworden und wird im Frühjahr mit auf Tournee gehen. Juli spielt eine Violine gebaut von ihrem Vater Ciamak Bazzazi.

Die Pianistin Nika Afazel studierte an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Sie war Sonderpreisträgerin bei diversen Wettbewerben, Konzerte führten sie nach Teheran, Neapel und Deutschland, die unter anderem vom WDR aufgezeichnet wurde. 2021 schloss sie erfolgreich ihr Klavierstudium ab und beendete ihr Liedgestaltungsstudium mit Auszeichnung mit einer musikalisch umrahmten Nacherzählung einer klassischen persischen Sage. Heute lebt und arbeitet sie in Innsbruck und ist seit vielen Jahren in den Orchester- und Kammerkonzerten der Ev. Kirche Weilerswist zu hören.

Die Pianistin Anke Pan gewann zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben und wurde als Steinway Young Artist ausgezeichnet. Nach dem Abitur mit 17 setzte sie ihr Studium bei Prof. Ilja Scheps an der Hochschule für Musik und Tanz Köln fort. Ihre zahlreichen Auftritte führten Pan regelmäßig durch ganz Europa, nach China und in die USA. Sie erhielt diverse 1. Preise, Auftritte in Fernsehen und Rundfunk folgten. Stipendien erhielt sie von diversen Stiftungen. Sie ist ebenfalls seit vielen Jahren in den Kammerkonzerten der Ev. Kirche Weilerswist zu hören.

 

Das Sinfonische Orchester Euskirchen ist ein aus Hobbymusikern und professionellen Musikern besetztes Ensemble, welches unter dem Dach der Musikschule Euskirchen (www.musikschule-euskirchen.de) als Erwachsenenorchester geführt wird und sich zur Aufgabe gemacht hat, sinfonische Musik der Klassik und Romantik bis hin zur Musik des frühen 20. Jahrhunderts mit großen Besetzungen im Raum Euskirchen zur Aufführung zu bringen. Im Januar 2025 wurde der Förderverein Sinfonisches Orchester Euskirchen e.V. gegründet. Den Mitgliedsantrag finden Sie unter www. Sinfonisches-orchester-euskirchen.de/kontakt.

 

Die Karten sind im Vorverkauf zum Preis von 20 € und ermäßigt 15 € (Schüler/ Studenten/ Auszubildende) und an der Abendkasse zum Preis von 25 € und ermäßigt 18 € erhältlich. Kinder bis zum Alter von 10 Jahren haben freien Eintritt. Weitere Informationen finden Sie auch auf www.sinfonisches-orchester-euskirchen.de.

 

Vorverkaufsstellen:

  • Euskirchen: Sekretariat der Musikschule, 02251 57531

  • Weilerswist: Gemeindebüro Ev. Kirche Weilerswist, Martin-Luther-Straße 29, 02254 1881, Milad Barber und Hairstylist Kölner Str. 73 und BFT-Tankstelle Kölner Str. 22

  • Mechernich: Sekretariat Gymnasium Am Turmhof, 02443 4031

  • Per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 


Ludwig van Beethoven (1770–1827): Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, op. 19

Beethovens Zweites Klavierkonzert nimmt im Œuvre des Komponisten eine besondere Stellung ein: Obwohl es die Nummer „2“ trägt, ist es in weiten Teilen früher entstanden als das bekanntere Erste Klavierkonzert in C-Dur. Die Hauptarbeit fällt in die Bonner Jahre (ab ca. 1787), mehrfach überarbeitet wurde das Werk jedoch erst in Wien; die endgültige Fassung erschien 1801. Damit dokumentiert das Konzert exemplarisch Beethovens Übergang vom klassischen Stil seiner Vorbilder Mozart und Haydn zu einer eigenständigeren Tonsprache.

Das Werk ist dreisätzig angelegt (Allegro con brio – Adagio – Rondo. Molto allegro). Der erste Satz ist in der Sonatenhauptsatzform mit doppelter Exposition geschrieben. Die harmonische Charakteristik diese Satzes ist grundsätzlich klassisch-tonal (I–V–I-Struktur/B-Dur, F-Dur, B-Dur). Der Kopfsatz steht noch klar in der Tradition des klassischen Solokonzerts, zeigt aber bereits Beethovens Neigung zu überraschenden Akzenten, virtuoser Zuspitzung und dialogischer Zuspitzung zwischen Solist und Orchester.

Das lyrische Adagio in Es-Dur, der Subdominante, bedient sich der Liedform, einer erweiterten dreiteiligen Form (ABA′). Es entfaltet eine kantable Ausdruckswelt mit dem gesanglichen Hauptthema im Klavier. Das schwungvolle Rondo-Finale in der Sonatenrondoform vermittelt rhythmische Energie und spielerische Brillanz. Ähnlich wie im ersten Satz basiert die Tonalität auf den Stufen I–V–I mit temporären Mollbereichen im Entwicklungsabschnitt. Insgesamt verlangt das Konzert weniger orchestrale Wucht als spätere Werke, dafür umso mehr Eleganz, Klarheit und pianistisches Feuer.

Für Beethoven selbst war dieses Konzert ein wichtiges Vehikel seiner Selbstdarstellung als Pianist. Er führte es mehrfach auf und nutzte es, um sein Publikum von seiner Improvisationskunst und technischen Überlegenheit zu überzeugen.

Bei der Uraufführung im Wiener Burgtheater am 29. März 1795 spielte Beethoven den Solopart offenbar noch ohne vollständig ausgeschriebene Klavierstimme. Zeitgenössische Berichte schildern, dass Teile des Konzerts – insbesondere die Kadenzen – improvisiert wurden. Beethoven soll die Orchestermusiker durch kaum mehr als Stichworte und Kopfnicken geführt haben.

Ernest Chausson (1855–1899): Poème pour violon et orchestra, op. 25

Ernest Chausson gehört zu den eigenständigsten französischen Komponisten der Generation nach César Franck. Zunächst zum Juristen ausgebildet, entschied er sich erst relativ spät für die Musik und studierte bei Jules Massenet sowie César Franck. Chaussons Stil verbindet die formale Strenge und zyklische Denkweise Francks mit einer hochsensiblen, oft melancholischen Klangpoesie. Er stand im geistigen Umfeld der Pariser Avantgarde, war mit Debussy bekannt und förderte als Kunstmäzen und Organisator maßgeblich das Musikleben seiner Zeit. Sein früher Tod durch einen Fahrradunfall setzte einem vielversprechenden Œuvre ein abruptes Ende.

Das Poème ist Chaussons bekanntestes Werk und ein Schlüsselstück des spätromantischen Violinkonzerts jenseits der klassischen Form. Statt mehrerer kontrastierender Sätze entfaltet sich ein einziger, frei geformter musikalischer Bogen, ein durchkomponiertes, poetisch-symphonisches Klanggedicht, das stark auf Atmosphäre, harmonische Farbe und thematische Transformation setzt. Die Solovioline tritt nicht als virtuoser Gegenspieler des Orchesters auf, sondern als lyrische Erzählerin, deren Gesang aus dem Orchester herauszuwachsen scheint.

Thematisch und harmonisch ist das Werk von schwebender Ambiguität geprägt: sehnsuchtsvolle Linien, dunkle Klangfarben und eine kontinuierliche Steigerung kulminieren in leidenschaftlichen Ausbrüchen, die sich schließlich wieder in nach innen gekehrte Ruhe auflösen. Chausson verbindet hier französische Eleganz mit wagnerisch beeinflusster Harmonik, ohne die Transparenz der Orchesterfarbe zu verlieren. Tonales Zentrum ist g-Moll als Ausgangs- und Rückkehrtonart, ergänzt durch spätromantische Chromatik, Mediantenbeziehungen und modale Melodik.

Uraufgeführt wurde das Poème 1897 in Brüssel mit Eugène Ysaÿe als Solisten. Seitdem zählt es zu den zentralen Werken des Violinkonzertrepertoires – weniger als virtuoses Schaustück, vielmehr als tief empfundene musikalische Dichtung.

Frédéric Chopin (1810–1849): Grande Polonaise brillante Es-Dur, op. 22 für Klavier und Orchester

Frédéric Chopin gilt als der poetischste unter den großen Pianisten-Komponisten des 19. Jahrhunderts. Sein Schaffen ist fast ausschließlich dem Klavier gewidmet; Orchesterwerke nehmen darin eine Sonderstellung ein. Die Polonaise für Pianoforte und Orchester op. 22 gehört zu diesen Ausnahmen und entstand in einer frühen, noch stark von Virtuosität und öffentlicher Wirkung geprägten Schaffensphase.

Das Werk wurde 1830 komponiert und einige Jahre später, bereits in Paris, fügte Chopin ein einleitendes Andante spianato hinzu. Die Polonaise selbst knüpft an einen traditionellen polnischen Nationaltanz an, der für Chopin zeitlebens eine identitätsstiftende Bedeutung hatte. In op. 22 erscheint sie jedoch weniger heroisch als elegant und mondän – geprägt von funkelnden Läufen, raffinierten Verzierungen und einem tänzerisch federnden Rhythmus im typischen 3/4-Takt mit charakteristischer Akzentuierung. Die Polonaise ist als Rondoform mit Episoden angelegt (A–B–A–C–A–Coda). Das tonale Zentrum ist im A-Teil Es-Dur, im B-Teil B-Dur und im C-Teil c-moll und g-moll. In der Coda kehrt die Tonart nach Es-Dur zurück.

Das Orchester übernimmt überwiegend eine begleitende, rahmende Funktion; der Fokus liegt klar auf dem Soloklavier, das mit improvisatorischem Glanz und virtuoser Leichtigkeit im Vordergrund steht. Im Unterschied zu Beethovens symphonischem Konzertmodell oder Liszts zyklischer Einheit steht hier der virtuose Solist im Zentrum.

Die Polonaise für Pianoforte und Orchester dokumentiert Chopin an der Schwelle zwischen zwei Lebensabschnitten: noch als gefeierter junger Virtuose seiner Heimat, zugleich bereits auf dem Weg zu jener unverwechselbaren Tonsprache, die ihn später zum Inbegriff des romantischen Klavierkomponisten machen sollte.

Frédéric Chopin verabschiedete sich unter anderem mit diesem Werk 1830 in Warschau von seinem Publikum, kurz bevor er Polen aus politischen Gründen und um seine künstlerische Entwicklung voranzutreiben endgültig verließ. Beim Abschiedskonzert im Nationaltheater trat er als Solist auf und präsentierte sich noch einmal als brillanter Pianist und Komponist zugleich. Wenige Wochen später brach er nach Westeuropa auf, wo er hauptsächlich in Paris lebte.

Franz Liszt (1811–1886): Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur, op. 19

Franz Liszt war eine der schillerndsten Musikerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts: gefeierter Klaviervirtuose, visionärer Komponist, Dirigent, Pädagoge und geistiger Mittelpunkt der sogenannten Neudeutschen Schule. Sein erstes Klavierkonzert spiegelt diese Vielseitigkeit in besonderer Weise wider. Entstanden ist das Werk über einen ungewöhnlich langen Zeitraum – erste Skizzen reichen bis 1830 zurück, die endgültige Fassung wurde erst 1849 abgeschlossen und 1855 in Weimar uraufgeführt, mit Liszt als Solisten und Hector Berlioz am Dirigentenpult.

Das Konzert bricht bewusst mit der klassischen Viersätzigkeit. Stattdessen verbindet Liszt die vier Abschnitte (Allegro maestoso – Quasi adagio – Allegretto vivace – Allegro marziale animato) nahtlos zu einem einsätzigen Formbogen. Thematische Transformation – ein zentrales kompositorisches Prinzip Liszts – sorgt dafür, dass ein prägnantes Hauptmotiv in Es-Dur in immer neuen Gestalten wiederkehrt: heroisch, lyrisch, tänzerisch und triumphal. Das Adagio weist eine reiche Chromatik auf, enharmonische Umdeutungen und einen Wechsel zu H- und Des-Dur. Dem leichten, tänzerischen Thema im dritten Satz mit schnellen Tonartwechseln und einer häufigen Verwendung von verminderten Septakkorden steht der marschartige Charakter des letzten Satzes gegenüber. In ihm greift Liszt thematische auf alle vorigen Abschnitte zurück sowie auf die Grundtonart Es-Dur.

Charakteristisch für dieses Stück ist die farbige, effektvolle Instrumentation. Besonders auffällig ist der Einsatz der Triangel im dritten Abschnitt, der dem Werk einen unerwartet leichten, beinahe ironischen Ton verleiht. Diese Passage wurde von Zeitgenossen kontrovers aufgenommen: Der einflussreiche Musikkritiker Eduard Hanslick verspottete das Werk als „Triangelkonzert“ und sah darin ein Beispiel für Liszts angeblich oberflächliche Effektmusik. Liszt reagierte gelassen und mit Humor; die Episode wurde bald zu einer der bekanntesten Anekdoten der Liszt-Rezeption. Liszt selbst betrachtete das Konzert als programmatischen Ausdruck seiner ästhetischen Ideen: virtuos, formbewusst und zutiefst theatralisch – ein Schlüsselwerk der romantischen Konzertliteratur.

Dr. Birgit Drüppel, 26.03.2026


 

Pressetext Konzert Sinfonisches Orchester Euskirchen Herbst 2025

 

Herbst 2025 Konzert

Herbstkonzert des Sinfonischen Orchesters Euskirchen im „Doppelpack“ mit Werken von Beethoven, Tschaikowsky und Schumann

Das „Sinfonische Orchester Euskirchen“ lädt herzlich ein zum großen Herbstkonzert, welches nun an zwei Veranstaltungsorten zur Aufführung gebracht wird:

  • am Sonntag, den 28. September 2025 um 17 Uhr in der Aula des „Gymnasium Am Turmhof“ in Mechernich (Nyonsplatz 1) und

  • http://sinfonisches-orchester-euskirchen.de/administrator/index.php?option=com_content&view=article&layout=edit&id=1am Samstag, den 4. Oktober 2025 um 18 Uhr in der Evangelische Kirche Euskirchen (Kölner Straße 41).

Durch die Kooperation der Musikschule Euskirchen mit der Ev. Kirche Euskirchen und dem neugegründeten „Förderverein Sinfonisches Orchesters Euskirchen e.V.“ sowie durch die großzügige Unterstützung der Kreissparkasse Euskirchen und diverser privater Spender ist die Ausweitung des Angebotes auf die beiden Veranstaltungsorte möglich geworden.

Auf dem Programm stehen die „Coriolan-Ouvertüre“ von Ludwig van Beethoven, das Violinkonzert in D-Dur von Peter Iljitsch Tschaikowsky mit der Solistin Caroline Frey sowie im zweiten Teil die „Rheinische“ dritte Symphonie von Robert Schumann. Dieses Programm mit Werken aus später Klassik und Hochromantik entführt die Zuhörer in die Welt der großen Sinfonik mit ihrer unglaublichen Farbenvielfalt und Kraft der großen romantischen Orchesterbesetzung bis hin zu vollumfänglicher Blechbläserbesetzung und vielfältigem Schlagzeugeinsatz.

Die Solistin Caroline Frey begann 2007 ihr Jungstudium an der Musikhochschule Freiburg, ab 2013 studierte sie an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. Mintcho Mintchev und bekam Kammermusikunterricht von Prof. Andreas Reiner, Prof. Mathias Diener und Prof. Thomas Hoppe und schloss dieses Studium 2020 mit dem Master ab. Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Wolfgang Marschner, Prof. Heime Müller, Simon Fordham und Vadim Gluzman. Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt sie von dem Dirigenten Jeffrey Tate und Prof. Andreas Reiner. Sie war im vergangenen Jahr als Solistin des Brahms-Violinkonzertes mit dem Sinfonischen Orchester Euskirchen zu erleben.

Das Sinfonische Orchester Euskirchen ist ein großes wöchentlich probendes Ensemble der Musikschule Euskirchen mit sinfonischer Besetzung, welches sich aus sehr guten Hobbymusikern und Profis zusammensetzt und durch Kolleginnen und Kollegen der Musikschule unterstützt wird. Die Leitung hat Prof. Klaus Heiwolt.

 

Karten:

Abendkasse: 25 €, Schüler/Studenten/Auszubildende 18 €, bis 10 Jahre frei
Vorverkauf: 20 €, Schüler/Studenten/Auszubildende 15 €, bis 10 Jahre frei

Musikschule Euskirchen (02251/57531),
Gemeidebüro Ev. Kirche Euskirchen (02251/2182),
Sekretariat Gymnasium am Turmhof, Mechernich

Online: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

www.musikschule-euskirchen.de
www.sinfonisches-orchester-euskirchen.de


 

Frühling 2025 Konzert

Sinfonisches Sonderkonzert mit drei Solokonzerten

Wir laden ein zu einem Sonderkonzert mit dem Sinfonischen Orchester Euskirchen unter der Leitung von Prof. Heiwolt. Dieses Konzert wird in diesem Jahr erstmals an zwei Orten aufgeführt und von dem neu gegründeten Förderverein Sinfonisches Orchester Euskirchen veranstaltet.

Eilmeldung

Aufgrund einer Verletzung kann Caroline Frey die Romanze op. 11 von Antonín Dvořák nicht spielen, dankenswerter Weise ist Frederik von Wrochem für sie kurzfristig eingesprungen.

 

  • Samstag, den 03.05.2025 um 19 Uhr in der Ev. Kirche Weilerswist (Martin-Luther-Straße 27-29, 53919 Weilerswist)
  • Samstag, den 10.05.2025 um 19 Uhr in der Aula des Gymnasium Am Turmhof in Mechernich (Nyonsplatz 1, 53894 Mechernich)

Es stehen drei Solowerke mit Orchesterbegleitung auf dem Programm, die zusammen ein wunderschönes und vielfarbiges Konzerterlebnis garantieren werden:

Edward Elgar:

Cellokonzert e-Moll op. 85

Soraya Ansari (Cello)

 

Antonín Dvořák:

Romanze f-Moll op. 11 für Violine und Orchester

Frederik van Wrochem (Violine)

 

Ludwig van Beethoven:

Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58

Luis Castellanos (Klavier)

 

Karten:

Vorverkauf:      20 €, Schüler/Studenten/Auszubildende 15 €, bis 10 Jahre frei

·       Weilerswist: Milad Barber und Haistylist Kölner Str. 73 und BFT Tankstelle Kölner Str. 22

·       Musikschule Euskirchen (02251/57531, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)

·       Für das Konzert in Mechernich: Sekretariat des Gymnasium Am Turmhof, Nyonsplatz 1,

Abendkasse:     25 €, Schüler/Studenten/Auszubildende 18 €, bis 10 Jahre frei

 

 

Soraya Ansari, Violoncello, wurde in Freiburg im Breisgau geboren und ist deutsch-persischer Abstammung. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe u.a. des Lions-Musikwettbewerbs und des Violoncello-Wettbewerbs der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie wurde Stipendiatin der Deutsch-Französischen Gesellschaft Freiburg, des Old Table 58 Aachen und ist zweifache Stipendiatin der Dr. Werner Richard – Carl Dörken Stiftung. Ihre Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führte sie in mehrere Länder Europas. Sie schloss 2016 ihr Studium bei Prof. Hans Christian Schweiker mit Bestnote ab und erhielt weitere musikalische Anregungen bei Wolfgang Emanuel Schmidt, Miklós Perényi, Jens Peter Maintz, Daniel Müller-Schott, Wolfgang Böttcher u.a. Neben ihrer Leidenschaft für die Kammermusik liegt es ihr am Herzen, ihre Erfahrungen an den Nachwuchs weiterzugeben, so war sie 2019 Dozentin bei der Summer Music Tour des Metropolitan Youth Orchestra of Hong Kong. 2020 erschien ihre Bearbeitung des Konzertes für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 von Robert Schumann in der Fassung für Violoncello Solo und Celloquartett beim Musikverlag Hauke Hack. (Weitere Infos und Bestellung unter www.duoaken2.com/kontakt). Soraya Ansari spielt ein Violoncello von Urs W. Mächler aus dem Jahre 2012.

Frederik von Wrochem begann im Alter von fünf Jahren mit dem Geigenspiel an der Stuttgarter Musikschule. Aktuell setzt er seine Ausbildung an der Folkwang Universität der Künste Essen fort, wo er von Prof. Aleksey Semenenko unterrichtet wird. Frederik von Wrochem erfreut sich zudem einer regen Konzerttätigkeit in verschiedensten Formaten. Seit 2022 war er Konzertmeister des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg. Mit dem 2023 gegründeten Stuttgarter Klavierquartett begeisterte er das Publikum bei Konzerten in Freiburg, Stuttgart und Aalen. Mehrfach wurde er beim Wettbewerb Jugend musiziert ausgezeichnet, darüber hinaus erhielt er den „Hermann-Josef-Abs Kammermusikpreis“ und wurde für seine Komposition „Zeitsonate“ prämiert. Vor wenigen Wochen war Frederik Finalist im internationalen Bacewicz-Wettbewerb in Lodz (Polen). Seit 2024 gehört Frederik dem gesamteuropäischen Gustav Mahler Jugendorchester an und konzertiert dort unter bedeutenden Dirigenten wie Kirill Petrenko. Er wird durch die Stiftungen Live Music Now, die Alfred und Cläre Pott-Stiftung sowie die Deutsche Stiftung Musikleben regelmäßig gefördert.

Der kolumbianische Pianist Luis Castellanos ist erster Preisträger des Chopin-Wettbewerbs in Kolumbien und seither ein gefragter Solist und Kammermusiker. Als Repräsentant seines Heimatlandes trat er in zahlreichen Ländern auf u.a. beim Musikfestival „Südamerika!“ im Berliner Konzerthaus, beim „Festival die Due Mondi“ im italienischen Spoleto, in der kolumbianischen Botschaft in Berlin und Brüssel sowie als Solist mit Orchester beim 8. Internationalen Klavierfestival in Ibagué in Kolumbien. Gemeinsam mit der deutsch-iranischen Violoncellistin Soraya Ansari bildet er das „Duo Aken2“ In dieser Besetzung konzertieren beide Künstler im In- und Ausland. 2012 schloss Luis Castellanos sein Klavierstudium bei Prof. Ilja Scheps ab. Ein weiterer Abschluss im Hauptfach Orchesterdirigat folgte anschließend. Wichtige musikalische Impulse erhielt er u.a. von Prof. Alan Weiss, Prof. Mirabela Dina, Prof. Janusz Olejniczak, Prof. Hans-Christian Schweiker und Maestro Jorge Luis Prats. Stipendien erhielt er von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung sowie als Jungstudent am Staatlichen Konservatorium Bogotá. Neben seiner pianistischen Laufbahn obliegt ihm als Dirigent die Leitung verschiedener Vokalensembles.

Prof. Klaus Heiwolt studierte ev. Kirchenmusik (A), Komposition, Musiktheorie sowie Gehörbildung an der Musikhochschule Köln und legte dort außerdem seine künstlerische Reifeprüfung im Fach Orgel ab. Nach einer 15-jährigen hauptamtlichen Tätigkeit als Kantor in Zülpich und einer umfangreichen Hochschul- und Musikschultätigkeit als Theorie- und Gehörbildungslehrer war er von 2003 bis 2013 als Professor für Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar tätig. Neben den Lehraufträgen für Musiktheorie und Gehörbildung an der Universität der Künste in Berlin und der Musikhochschule Köln arbeitete er außerdem als Konzertorganist für das Sinfonieorchester des WDR. Prof. Klaus Heiwolt unterrichtet derzeit in den Fächern Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und an der Musikschule Euskirchen. Ferner ist er als Kantor an der ev. Kirchengemeinde Weilerswist tätig.

Das „Sinfonische Orchester Euskirchen“ ist ein aus Hobbymusikern und professionellen Musikern besetztes Ensemble, welches unter dem Dach der Musikschule Euskirchen als Erwachsenenorchester geführt wird und sich zur Aufgabe gemacht hat, sinfonische Musik der Klassik und Romantik bis hin zur Musik des frühen 20. Jahrhunderts mit großen Besetzungen im Raum Euskirchen zur Aufführung zu bringen. Die Mitglieder rekrutieren sich aus dem gesamten Kreis Euskirchen von Weilerswist und Erftstadt über Euskirchen bis nach Schleiden und Zülpich. Proben finden regelmäßig mittwochs von 20 - 22 Uhr in der Aula der Musikschule Euskirchen (Kommerner Straße 69) statt. Neue Mitglieder (besonders Streicher) sind herzlich willkommen. Kontakt: Musikschule Euskirchen (Frau Scholl, 02251/57531, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)